Fotos von Wellness-Einrichtungen mit Massagen, Wärmebehandlung und vielen anderen Verwöhn-Praktiken schmücken viele Prospekte von Reisezielen und Hotels. Oft werden Fotos gezeigt, bei denen Wellness-Fans heiße Steine auf den Rücken gelegt bekommen. Welche Wirkung hat diese Behandlung eigentlich?
Es handelt sich dabei um Heilsteine, um Mineralien. Den Steinen werden die unterschiedlichsten Wirkungen zugeschrieben. Für den Wellness-Begeisterten ist der Glaube an die Wirkung der Steine und die angenehme Wärme von Bedeutung. Eine positive Strahlung, eine bestimmte Frequenz und Wellenlänge werden den Steinen zugeschrieben, die eine stimulierende oder heilende Wirkung haben. Bereits im alten Ägypten und im Mittelalter, unter dem Germanenführer Marbod und vor allem unter Hildegard von Bingen, wussten die Menschen die heilende Wirkung der Steine zu schätzen. Viele Steine haben nicht nur eine heilende Wirkung, sie haben, wie z. B. der Amethyst, der Lapislazuli oder der Schneeflocken-Obsidian, einen hohen Schmuckwert. Das Tragen dieser Steine soll nicht nur eine Schmuckwirkung, sondern zusätzlich eine heilende Wirkung haben.
Wie entstehen eigentlich diese Steine? Sie entstehen ebenso wie andere Mineralien. Genauer gesagt, sie sind entstanden, denn neue Steine entstehen nicht mehr. Durch Erdbewegungen wie Erdbeben oder Vulkanausbrüche, Hitze- und Kältewellen vor Millionen von Jahren sind diese Steine entstanden. Chemische Reaktionen fanden statt, die zur Entstehung dieser Steine führten. Die Ablagerung von Mineralien und Fossilien, zusammen mit Temperaturschwankungen, macht die besondere Struktur und nicht zuletzt die Heilwirkung der Steine aus. Die lange Geschichte der Steine, die Entstehung im Laufe vieler Jahre, ist ein wichtiger Aspekt für deren Wirkung.
Will man von der Wirkung der Steine profitieren, sollte man völlig ohne Vorbehalte an die Sache herangehen.