Unter Entwicklungsländern versteht man die Länder, die sozial und politisch einen niedrigen Stand aufweisen. Meist sind das die Länder der Dritten Welt. Diese Menschen leben in ärmsten Verhältnissen, die medizinische Versorgung ist nicht oder nur selten gegeben. Darum erkranken diese Menschen an Krankheiten, die es in Europa nicht mehr gibt. Um Krankenhäuser zu bauen, fehlt das Geld und das Personal. Darum werden im Rahmen der Entwicklungshilfe nicht nur Krankenhäuser und Schulen gebaut, sondern den Menschen wird auch gezeigt, wie man besser wirtschaftet. Gebrauchte Landmaschinen, die einfach zu handhaben sind, werden von der Entwicklungshilfe in die Länder gebracht.
Das Bevölkerungswachstum ist in den Entwicklungsländern höher als in den restlichen Gebieten der Welt. Die Krankheit AIDS ist hier ein großes Problem. Der technische Fortschritt geht an den Entwicklungsländern vorbei. Sie leben von den Tieren, die sie züchten und vom Ackerbau.
Es gibt nicht genug Rohstoffe und Lebensmittel um die Menschen in diesen Ländern zu ernähren. Oft müssen sie weit gehen, um an das lebenswichtige Wasser zu kommen. Darum werden in den Entwicklungsländern Brunnen gebaut. Dürrekatastrophen, die oft in den Entwicklungsländern vorkommen, vernichten die ohnehin karge Ernte in diesen Gebieten.
Die Kinder haben keine Gelegenheit lesen und schreiben zu lernen, weil sie mithelfen müssen, die Familie zu ernähren. Die Entwicklungshilfe ist bestrebt, Schulen zu bauen und Lehrer auszubilden. So haben diese Kinder später die Chance auf ein besseres Leben. Diese Unterstützung dauert so lange, bis sich das Land selbst helfen kann. Das ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Nur so kann der Standard in den Entwicklungsländern auf Dauer gehoben werden.