Erdumlaufbahn

Die Erde umläuft die Sonne in einer elliptischen Bahn, diese Ellipsenform ist jedoch nur so gering, dass sie beinahe einem Kreis gleicht. Erforscht wurde dies von dem Physiker Kepler. Diese Umlaufbahn wird Orbit genannt und befindet sich in rund 35.800 km Höhe. Die große Halbachse misst 151,2 Mio. km, die kleine etwa 147 Mio. km.

Der sonnennächste Punkt der Umlaufbahn heißt Periphel, der sonnenfernste Aphel. Um einmal um die Sonne zu kreisen, braucht die Erde ein Jahr. Sie umkreist die Erde entgegen dem Uhrzeigersinn. Außerdem dreht sie sich um sich selbst. Das macht sie innerhalb eines Tages. Die Geschwindigkeit, mit der die Erde um die Sonne kreist, beträgt 29.782 km/s das sind 107.218 km/h. Die Umlaufbahn der Erde ist ungefähr 940 Millionen km lang. Die Rotationsachse liegt leicht schräg, etwa 23 Grad. Die Erdumlaufbahn ist für die neue Technik der Kommunikation ebenfalls wichtig. Dorthin werden Satelliten geschossen, die es ermöglichen drahtlos von der einen Hälfte der Erdhalbkugel zur anderen zu telefonieren. Satelliten sind heutzutage ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Sie funken Informationen zur Erde, so kann man entweder Fernsehprogramme empfangen oder Navigationsgeräte betreiben. Wettersatelliten sind ebenso in der Erdumlaufbahn, um so aktuelle Wetterdaten für die Meteorologen zur Verfügung zu stellen. Diese Satelliten sind mit Kameras bestückt, so dass man jeden Teil der Welt von oben sehen kann. Wettervorhersagen werden so genauer. Der russische Astrophysiker hat erforscht, dass sich der mittlere Abstand zur Sonne ändert, und sich jährlich um ca. 10 cm vergrößert.