Unter Fische versteht man wechselwarme Wirbeltiere, die im Wasser leben. Untergruppen der Fische sind Knorpelfische und Knochenfische. Insgesamt gibt es an die 25.000 Arten. Die ältesten fischartigen Tiere gibt es seit 470 Millionen Jahren. Die Haut der Fische ist mit Schuppen bedeckt und sie besitzen Flossen, die sie zur Fortbewegung brauchen. Fische atmen mit den Kiemen. Sie saugen Wasser auf und filtern die Luft aus dem Wasser, das sie wieder ausspucken. Sie besitzen eine Schwimmblase, mit der sie den Druck ausgleichen können und so in unterschiedlichen Wassertiefen leben können. Die Fortpflanzung der meisten Fische erfolgt durch externe Befruchtung. Das Weibchen legt Hunderte Eier (Laich) in das Wasser. Diese werden vom Fischmännchen befruchtet. Die Anzahl der abgelegten Eier reicht von 20 bis 25 Millionen. Einige Fische laichen dort, wo sie geboren wurden und müssen so eine weite Strecke schwimmen. Der bekannteste Fisch, der das macht, ist der Lachs. Er schwimmt sogar stromaufwärts. Manche wechseln sogar vom Meer in Süßwasserregionen, um zu laichen.
Es gibt aber auch solche, die lebendgebärend sind. Dort erfolgt die Befruchtung im Körper. Lebendgebärende Fische sind unter anderem verschiedene Haiarten.
Die Brutpflege ist bei Fischen auch unterschiedlich. Manche brüten die Eier im Maul aus, die sie auch als Zufluchtort nützen.
Viele Fischarten sind vom Aussterben bedroht. Das liegt daran, dass sie oft als Beifang ins Netz der Fischer gelangen. Das passiert bei den großen Fischkuttern, die Fische für die industrielle Verwertung fangen. Einige Fischsorten dürfen nicht mehr gefangen werden, dazu gehört der rote Thunfisch.