Naturkatastrophen

Unter einer Naturkatastrophe versteht man ein Ereignis, durch die Veränderung der Erdoberfläche, dieses verheerende Folgen für die Natur hat. Diese Veränderung kann innerhalb von Sekunden stattfinden oder auch über einen längeren Zeitraum. Zu den Naturkatastrophen zählen Dürre, Erdbeben, Tsunami, Tornados, Hurrikane, Taifune, Vulkanausbrüche und Erdrutsche im größeren Ausmaß oder Überschwemmungen. Die Naturkatastrophen werden in tektonische, meteorologische und gravitatorische Ursachen unterteilt. Zu den tektonischen gehören Erdbeben, Vulkanausbrüche und Seebeben. Meteorologische Ursachen sind Unwetter, Überschwemmungen, Waldbrände, Hochwasser und Dürren. Bergstürze, Murenabgänge, Meteoriteneinschläge und Lawinen gehören zu den gravitatorischen Ursachen.

Es wird dann von einer Naturkatastrophe gesprochen, wenn die Auswirkungen großen Schaden an der Natur oder am Menschen anrichten. Oft erholt sich die Natur von diesen Katastrophen nie mehr. Ein Gletscherbruch in Grönland zählt nicht zu den Naturkatastrophen, da dort die Zivilisation nicht bedroht ist. Der Treibhauseffekt fördert die Stärke der Katastrophen.

Viele Naturkatastrophen veränderten die Welt. So wurde 425 v. Chr. durch ein Erdbeben Euböa (vor Griechenland) zu einer Insel. Eine Sturmflut an der Nordsee ließ den Jadebusen entstehen. 2003 gab es in Europa eine Hitzewelle und Brände. Diese forderten 20.000 Menschenleben. Das letzte große Erdbeben mit verheerenden Folgen war Ende 2004 vor der Insel Sumatra. Dieses Beben löste einen Tsunami aus, bei dem über 300.000 Menschen starben.

Vor Naturkatastrophen kann man sich nicht schützen, nur Frühwarnsysteme installieren. Um die Sicherheit der Menschen in den betroffenen Gebieten zu gewahren, werden dort die Häuser erdbebensicher gebaut.
Naturkatastrophen betreffen zum Großteil den ärmsten Teil der Bevölkerung, da es in den armen Ländern kein Frühwarnsystem gibt.