Die Erdrotation bezeichnet die Drehung der Erde um ihre eigene Achse. Diese Rotation wird durch den Mond beeinflusst. Abgebremst wird die Rotation durch die Gezeitenströmungen.
Sie dreht sich zum einen um sich selbst sowie auch um die Sonne. Beim Umkreisen der Sonne macht sie das in einer elliptischen Bahn. Um sich einmal um die eigene Achse zu drehen, braucht sie knapp einen Tag, eine Umkreisung der Sonne dauert ein Jahr. So entstehen Tag und Nacht bzw. die Jahreszeiten. Die Rotation erfolgt nach links, also in Richtung Osten. Die Erdachse führt vom Nordpol zum Südpol, so sind die Pole die einzig ruhenden Orte der Erde. Die Rotationsachse ist 23,5 Grad geneigt, so gesehen liegt die Erde leicht schräg.
Durch die leichte Schräglage der Erde ist sie mal mehr, mal weniger weit von der Sonne entfernt. Dadurch entstehen die vier Jahreszeiten. Im Winter ist der Winkel, in dem die Sonne auf die Erde trifft kleiner.
Weil die Erde nicht ganz einen Tag braucht, um sich um die eigene Achse zu drehen, muss diese Zeit ausgeglichen werden. Darum gibt es alle vier Jahre ein Schaltjahr, der Tag ist der 29. Februar.
Da die Erde durch die Drehbewegung eine Zentrifugalkraft entwickelt, die entgegengesetzt der Erdanziehungskraft wirkt, wiegt ein Gegenstand am Äquator weniger, als der gleiche Gegenstand an einem der beiden Pole.
Die Erdrotation ist auch sichtbar, das sich zeigt, wenn in einem Tiefdruckgebiet einen Wolkenwirbel bildet. Die Drehrichtung dieser Wirbel zeigt die Rotationsrichtung der Erde an.