Die Bezeichnung Tsunami kommt aus dem japanischen und setzt sich aus Tsu (Hafen) und nami (Welle) zusammen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ein Tsunami ausgelöst wird. Ein Erdbeben (Seebeben), ein Felssturz, ein Gletschersturz oder das Kalben des Eisberges, sind Auslöser für die Flutwelle. Tsunamis, die am offenen Meer stattfinden, werden oft nicht bemerkt, sollte er allerdings in Küstennähe sein, so hat das verheerende Folgen. Ganze Landstriche werden verwüstet. Viele Menschen müssen ihr Leben lassen. Die Wellen, die ein Tsunami produziert, können bis zu 30 Meter hoch werden.
Es gibt ein Frühwarnsystem für diese Naturkatastrophe. Dabei sind Sensoren am Meeresboden angebracht, die ständig die Werte messen und diese Daten an das Überwachungszentrum. Dieses reagiert schnell und kann binnen 30 Minuten eine Warnung an das betroffene Gebiet herausgeben. Die Kosten für das System sind sehr hoch, verglichen zu den Schäden, die der Tsunami anrichtet, jedoch gering. Die Schäden sind tausend Mal höher, als die Kosten für das Frühwarnsystem.
Bevor sich ein Tsunami ausbreitet, geht das Wasser an der Küste zurück. So kann man sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und andere warnen.
Tiere spüren herannahende Katastrophen. Es wurde beobachtet, dass die Tiere, bevor der Tsunami über Sumatra hereinbrach, sich seltsam verhielten. Die Vögel kreischten und Elefanten verweigerten die Arbeit und versuchten landeinwärts zu flüchten. Die Eingeborenen deuteten die Reaktion der Tiere richtig und flüchteten auf Hügeln, die im Landesinneren sind.
Die Wissenschaftler erforschen das Verhalten der Tiere bei nahenden Katastrophen, um zu sehen, wie die Tiere die drohende Gefahr wahrnehmen. Diese Fähigkeiten könnten von einem Frühwarnsystem genützt werden.