Weinbau in Deutschland

Der Anbau von Wein, hat in Deutschland tiefgreifende Wurzeln. Schon zur Zeit der Kelten, vor über 4000 Jahren, wurde dieses alkoholische Getränk hierzulande hergestellt und getrunken. Außerdem wurde ein Teil des Weins an die Römer und Griechen exportiert, so dass dieser Bereich für die Kelten, ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor war. Als die Römer in Deutschland einfielen und das Land übernahmen, wurde auch der Weinbau verstärkt. Besonders in den Gebieten von dem Rhein und der Mosel, war der Anbau der Weine weit verbreitet, so dass die römische Besatzung hier einige Städte errichtete, um den Rebensaft besser keltern und exportieren zu können. Dabei wurde der Wein sowohl bei den Edelleuten, wie auch bei den einfachen Soldaten, die das Getränk als Proviant bei sich hatten, geschätzt. Die damaligen Weinsorten unterscheiden sich aber sehr in dem Geschmack und dem Aroma, von den heutigen Weinen.

Heutzutage verfügt Deutschland über eine Gesamtanbaufläche von 102.340 Hektar, die von über 80.000 Winzern bewirtschaftet wird. Jedes Jahr können hier über 9.500.000 Hektoliter Wein hergestellt werden, was Deutschland zu einem der wichtigsten und größten Weinhersteller von Europa macht. Dabei wird der größte Teil der Ernte im Land selber verkauft, nur rund ein Fünftel wird in das Ausland exportiert, wobei die USA, England und die Niederlande, die Hauptabnehmer sind.
Um gute deutsche Weine kaufen zu können, bietet sich vor allem das Weinfachgeschäft an, das nur gute Qualität bietet. Eine größere Auswahl an Angeboten gibt es dagegen im Internet, wo es relativ einfach ist, günstige Preise zu finden. Aber auch Supermärkte und Großhändler haben eine mitunter beeindruckende Produktpalette an guten deutschen Rebensäften.

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